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Gericht: OVG Niedersachsen Datum: 31.07.2012 Aktenzeichen: 5 LC 216/10 Entscheidungsform: Urteil ECLI: ECLI:DE:OVGNI:2012:0731.5LC216.10.0A Fundstelle: https://voris.wolterskluwer-online.de/document/c9342534-b3e2-4c78-835d-e3f704eddcca
Verfahrensgang
- vorgehend: VG Hannover - 18.05.2010 - AZ: 2 A 4935/08
- nachfolgend: BVerwG - 04.04.2013 - AZ: BVerwG 2 B 86.12
Rechtsgrundlagen
- Art. 3 Abs. 3 S. 2 GG
- Art. 33 Abs. 2 GG
- § 1 AGG
- § 7 BRRG
- § 2 Abs. 1 S. 1, 2 SGB IX
Weitere Fundstellen
- DÖV 2012, 855
- RiA 2012, 213-215
- SchuR 2013, 117
Amtlicher Leitsatz
- Eine drittgradige Adipositas allein ist keine Behinderung im Sinne des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG und des § 1 AGG .
- Dass mangels gesundheitlicher Eignung die Berufung in das Beamtenverhältnis abgelehnt wird, ist keine Beeinträchtigung der beruflichen Teilhabe, aufgrund derer eine Funktionsbeeinträchtigung eine Behinderung darstellen würde.
- Jedenfalls bei Vorliegen einer Adipositas stellt ein BMI von mehr als 35 kg/m einen tauglichen Indikator für die mangelnde gesundheitliche Eignung eines Beamten dar.