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Gericht: OVG Niedersachsen Datum: 27.05.2008 Aktenzeichen: 20 LD 5/07 Entscheidungsform: Urteil ECLI: ECLI:DE:OVGNI:2008:0527.20LD5.07.0A Fundstelle: https://voris.wolterskluwer-online.de/document/d2831597-bc36-4fc9-a9f8-0eab7d7cf766
Verfahrensgang
- vorgehend: VG Oldenburg - 23.03.2007 - AZ: 10 A 1329/06
Rechtsgrundlagen
- Art. 3 Abs. 1 GG
- § 63 S. 3 NBG
- § 85 Abs. 1 S. 1 NBG
- § 4 NDiszG
- § 14 Abs. 1 NDiszG
- § 14 Abs. 2 S. 1 NDiszG
- § 24 Abs. 1 S. 1, 2 NDiszG
- § 52 Abs. 1 S. 1, 2 NDiszG
- § 60 Abs. 1 S. 1 NDiszG
Amtlicher Leitsatz
Die nach dem Nds. Disziplinargesetz vorgesehene Bindungswirkung strafgerichtlicher Urteil erfasst auch nicht ausdrückliche Tatsachenfeststellungen des Strafgerichts (hier: Schuldfähigkeit des Beamten). Eine Lösung von bindenden strafgerichtlichen Feststellungen wegen offenkundiger Unrichtigkeit scheidet aus, wenn die Unrichtigkeit allenfalls möglich erscheint oder ihre Feststellung die Durchführung einer Beweisaufnahme erfordert.