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Gericht: OVG Niedersachsen Datum: 20.04.2023 Aktenzeichen: 2 ME 13/23 Entscheidungsform: Beschluss ECLI: ECLI:DE:OVGNI:2023:0420.2ME13.23.00 Fundstelle: https://voris.wolterskluwer-online.de/document/03ae80f3-11d6-403f-9a44-6da908b63c7a
Verfahrensgang
- vorgehend: VG Lüneburg - 20.01.2023 - AZ: 4 B 2/23
Rechtsgrundlagen
- NSchG § 41 Abs. 1
- NSchG § 61 Abs. 2
- NSchG § 61 Abs. 3 Nr. 5
- NSchG § 61 Abs. 4 Satz 1
- NVwVfG § 2 Abs. 3 Nr. 3
- VwVfG § 21
Weitere Fundstellen
- DÖV 2023, 643
- SchuR 2024, 85-88
- SchuR 2025, 59
Amtlicher Leitsatz
Das Mitwirkungsverbot des § 41 Abs. 1 NSchG greift im Falle einer Ordnungsmaßnahmenkonferenz nur bei einer persönlichen Betroffenheit eines Konferenzmitgliedes durch die beabsichtigte Ordnungsmaßnahme ein. Besteht eine persönliche Betroffenheit eines Konferenzmitgliedes durch das der beabsichtigten Ordnungsmaßnahme zugrundeliegende Fehlverhalten, kommt der Ausschlussgrund der Besorgnis der Befangenheit nach § 21 VwVfG in Betracht, der neben § 41 Abs. 1 NSchG Anwendung findet.